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Schutz für Bienen & Co.

25. Jun. 2018

Neue Ideen für alte Bekannte

Das Verschwinden von immer mehr Blütenpflanzen aus heimischen Parks und Gärten entzieht Bienen die Nahrungsgrundlage. Schließlich ernähren sie sich und ihren Nachwuchs mit Blütenpollen und -nektar. Die KSG setzt deshalb zunehmend auf eine bienenfreundliche Gestaltung. Neben den Bienen bestimmen aber auch Vögel und Kleintiere den Ablauf der Arbeiten in den KSG-Außenanlagen.

Bienen lieben Blumen

Ohne Blüten keine Bienen. Deshalb plant die KSG bei der Neugestaltung von Außenanlagen, zum Beispiel im Anschluss an Neubaumaßnahmen wie in Empelde, das Anlegen von Blumenwiesen. Klatschmohn, Kornblumen und Bienenweiden (Phacelia) dienen dann den Bienen als Nahrungsquellen. Das Auge der Bewohner erfreuen sie obendrein.

Stauden für Summer

Auch beim Bepflanzen von Rabatten kann man Bienenfreundlichkeit walten lassen. Bei immer mehr Staudenarten ist es züchterisch nämlich gewollt, dass die Staubblätter auch Blütenblätter sind, die nur Farbe bieten. In diesen „gefüllten“ Blüten findet die Biene weder Nektar noch Pollen. Stauden mit echten Blüten bieten hier Abhilfe.

Bienenfreundliche Sträucher

Sträucher wie Forsythien sehen zwar schön aus, bilden aber weder Pollen noch Nektar. Deshalb sind sie für Bienen völlig wertlos. Schlehe, Weißdorn oder Kornelkirsche gelten hingegen als bienenfreundlich, da sie eine gute Nahrungsquelle für die fleißigen Insekten darstellen. Darüber hinaus sehen sie auch noch gut aus.

Auszeit für Brüter

Der KSG liegt nicht nur der Schutz der Bienen am Herzen. Auch Vögel sind eine schützenswerte Spezies, die in den Außenanlagen zu finden ist. Deshalb erfolgt kein Astschnitt während der Brut- und Setzzeiten von April bis Juli. So können Vögel und kleine Nagetiere in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen.

Unterschlupf für wilde Gäste

Bäume bieten Insekten und Kleintieren, wie zum Beispiel Igeln, im ­Win­­ter Möglichkeiten, sich vor der Kälte zu schützen. Das heruntergefallene Laub, das sich in Häuserecken oder zu Füßen von Sträuchern, Bäumen und Hecken sammelt, bietet vielen Lebewesen während der kalten Jahreszeit nötigen Unterschlupf. Etwas Laub in den Außenanlagen ist deshalb sogar von Vorteil.

Schutz für Bäume

Neben Insekten, Vögeln und Nagetieren, die in den KSG-Außenanlagen vorkommen, genießen auch Bäume besonderen Schutz. In einigen Gemeinden regelt deshalb die Baumschutzsatzung den Umgang und bestimmt, wann gefällt oder beschnitten werden darf. Daran sind auch wir gebunden, versuchen aber, für alle optimale Lösungen zu finden.

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