Hör doch mal!

So jeder hat in punkto Geräuschkulisse seine eigene Lebenswirklichkeit. Darüber reden hilft. Und es gibt ein paar Tricks, mit denen man Geräusche minimieren kann.

Lust auf Musik oder TV?  Nicht jeder geht mit den Hühnern ins Bett. Wer in den späteren Abendstunden oder über Mittag Lust aufs Musikhören kann die Ohren der Nachbarn trotzdem schonen: Mit Kopfhörern ist der Sound auch hervorragend und stört keinen im Haus.

Pantoffeln statt High-Heels  Parkett- oder Lamminatböden sind zwar praktisch und pflegeleicht, aber häufig auch Ursache für Trittschall. Wer bei einem Spaziergang durch seine Wohnung auf High-Heels oder Clogs verzichtet, wird sich die Mietpartei in der Wohnung darunter garantiert zum Freund machen.

Waschmaschinen zähmen  Der Schleudergang der Waschmaschine sorgt zwar dafür, dass die Wäsche nicht triefend nass aus der Trommel kommt, kann aber auch dazu führen, dass die Nachbarn nervlich ins Schleudern geraten. Dämmmatten zum Drunterlegen können helfen, die Geräusche zu minimieren.

Ruhe bewahren  Jeder braucht mal eine Ruhepause, das gilt für einen selbst, wie für die anderen Bewohner im Haus. Deshalb haben sich alle auf die Ruhezeiten über Mittag  und in der Nacht verständigt. Wenn sich alle daran orientieren, klappt es mit dem Zusammenleben prima.

Feste feiern  Ob Geburtstag, Konfirmation, Hochzeit oder Schulabschluss – manchmal muss man einfach feiern. Wer im Vorfeld den Nachbarn Bescheid sagt, dass an einem bestimmten Tag es etwas länger hoch hergeht, stößt bestimmt auf Verständnis. Oder laden Sie die Nachbarn einfach mit ein.

Tür zu – aber leiser  Ob Einkaufstüten, Wäschekorb, Kinderwagen oder Rollator – manchmal hat man einfach keine Hand mehr frei, um die Wohnungstür leise zuzuziehen. Wer die Türfalle regelmäßig fettet, sorgt für ein leiseres, satteres Schließen der Tür.


Dialog 81 - Mai 2019